Installation: Rest and Resistance
Eine Theaterinstallation mit Videoeinspielung
14.9. 2024 - Lange Nacht der Theater
Lichthof -Theater Hamburg, Renzelstraße 40
Besichtigung von 19.30 – 21.00
Eintritt frei
Wie kann "Ausruhen" widerständig sein? Gegen das herrschende kapitalistische Narrativ von der Notwendigkeit von Konsumismus, Effektivität und Wachstum?
Wir haben ein Modell gebaut, einen fiktiven, chilligen Miniatur-Theaterraum. Das Theater als „Safe Space“, als eine Art Wohnzimmer für ein transgenerationelles Miniatur-Publikum.
Die Puppenstuben-Metaphern der Installation suggerieren einen heimeligen Ort, in dem wir uns alle gemeinsam ausruhen dürfen und eingehüllt von dieser vermeintlichen Sicherheit die Performenden in einem Video betrachten. Diese sind dort allerdings dem widrigen Außenraum ausgeliefert.
Auf einem Pad im Diorama inspirierten "Bühnenraum" läuft das 6 min Video im Loop.
Im digitalen, teilweise mit KI-Tools bearbeiteten Video-Hintergrund sind hinter den mit greenscreen gefilmten Performenden internetgenerierte kurze Szenen zu sehen. Dort treffen die Performenden auf erschöpfte, kämpfende Figuren aus Computerspielen, auf futuristische Schlafkabinen und Straßenschlachten mit der Polizei.
Verschiedene Motive zum Thema Ausruhen und Widerstand werden in dem Video bewusst lose aneinandergereiht, wodurch für das betrachtende Publikum Zusammenhänge und Abhängigkeiten frei assoziierbar hergestellt werden können.
Konzept, Bau: Barbara Schmidt-Rohr & Marie-Luise Balzer
Videodesign, Schnitt: Jens Hasenberg
Sounddesign: Bendrik Grossterlinden
Performance/Video: Tatjana Walter, Yolanda Morales, Virendra Nishad, Rodolpho Sagbo, Alessia Marra
Modelle Publikum: Pauline Schönfelder, Virendra Nishad, Enno Schneekloth, Jens Hasenberg, Barbara Schmidt-Rohr, Marie-Luise Balzer
Wir danken für die Unterstützung und Kooperation:
Lichthof-Theater Hamburg, Károly Pákozdy, Makerhafen Hamburg
Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur